Was eine Entrümpelung kostet, hängt vom Objekt und seinem Zustand ab: Keller, Dachboden, Garage oder ganze Wohnung, wie voll und wie zugänglich der Bereich ist und wie viel entsorgt werden muss. Einen belastbaren Preis nennen wir nach der kostenlosen Besichtigung als festes Angebot. Verwertbares kaufen wir vorher an und rechnen es gegen, das senkt die Kosten.
Wovon die Kosten einer Entrümpelung abhängen
Einen Pauschalpreis gibt es nicht, weil jeder Bereich anders aussieht. Was den Aufwand bestimmt, sind diese fünf Faktoren. Daran sehen Sie schon vorab, worauf wir bei der Besichtigung achten.
| Faktor | Wirkt sich auf den Aufwand so aus |
|---|---|
| Objekt und Bereich | Ein einzelner Kellerverschlag ist schneller leer als ein vollgestellter Dachboden, eine Garage oder eine komplette Wohnung. Mehr Fläche heißt mehr Zeit und mehr Transport. |
| Füllgrad | Zwei gleich große Räume können sehr unterschiedlich voll sein. Entscheidend ist, wie viel tatsächlich heraus muss, nicht die Quadratmeter. |
| Zugänglichkeit und Etage | Eine enge Kellertreppe, ein Dachboden ohne Aufzug oder eine schwer erreichbare Garagenzufahrt verlängern jeden Gang nach draußen. |
| Entsorgungsanteil | Je mehr sortenrein getrennt und abgefahren werden muss, etwa Sperrmüll, Elektro und Schadstoffe, desto höher der Aufwand. |
| Verwertbare Gegenstände | Der einzige Posten, der die Rechnung senkt: Was wir ankaufen können, wird gegengerechnet. |
Keller, Dachboden, Garage oder ganze Wohnung
Der häufigste Fall ist ein einzelner Bereich, der über die Jahre voll geworden ist. Ein Keller ist meist gut erreichbar, aber die schmale Treppe macht jeden Weg länger. Ein Dachboden bringt dasselbe mit, dazu tiefe Decken und schräge Wände. Eine Garage ist ebenerdig und dadurch bequem, dafür stehen dort oft schwere Dinge wie Reifen, Werkbänke oder Gartengeräte.
Ein verwilderter Garten oder eine Gartenlaube bedeuten wieder etwas anderes, nämlich Grünschnitt und sperriges Material statt Hausrat. Und eine ganze Wohnung ist am Ende die Summe aus allem. Für jeden dieser Fälle entrümpeln wir nach demselben Prinzip, nur der Aufwand fällt jedes Mal anders aus.
Verwertbares senkt die Rechnung
Die meisten Betriebe reden nur übers Wegräumen. Wir rechnen zuerst in die andere Richtung. Bevor etwas in den Container geht, kaufen wir alles Verwertbare an: Möbel, Werkzeug, alte Technik, Sammlungen, Schmuck. Diesen Barankauf rechnen wir auf Wunsch direkt gegen die Kosten der Räumung.
Gerade in Kellern und auf Dachböden steckt oft mehr, als man vermutet. Wer hier vorschnell entsorgt, zahlt am Ende doppelt: einmal für die Entsorgung und einmal, weil der Erlös fehlt, der die Rechnung gedrückt hätte. Deshalb gilt: nichts wegwerfen, bevor jemand es gesehen hat.
Wann ist es eine Entrümpelung, wann eine Haushaltsauflösung
Solange nur ein abgegrenzter Bereich leer werden soll und die Wohnung bewohnt bleibt, ist es eine Entrümpelung: der Keller, der Dachboden, die Garage, der Garten oder ein einzelnes Zimmer. Verschwindet dagegen der komplette Haushalt, etwa bei einem Umzug ins Heim, einem Erbfall oder einer Wohnungsaufgabe, spricht man von einer Haushaltsauflösung. Dort wird das gesamte Inventar gemeinsam aufgenommen und bewertet, was die Rechnung anders aussehen lässt.
Welche Faktoren dort den Preis bestimmen, steht im Ratgeber Was kostet eine Haushaltsauflösung?. Worin sich beide Wege genau unterscheiden und wann welcher passt, klärt Entrümpelung oder Haushaltsauflösung.
So kommen Sie zu Ihrem festen Preis
Der Weg ist immer derselbe: die kostenlose, unverbindliche Besichtigung. Wir schauen uns den Bereich an, klären den Trageweg, schätzen Menge und Wert und machen Ihnen danach ein festes Angebot mit Wertanrechnung. Erst wenn Sie zustimmen, geht es weiter.
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