Eine Entrümpelung räumt einzelne Bereiche wie Keller, Dachboden oder Garage, während eine Haushaltsauflösung den kompletten Haushalt auflöst, meist weil jemand auszieht, ins Heim wechselt oder verstorben ist. Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Menge, sondern darin, dass bei der Auflösung das gesamte Inventar bewertet und angerechnet wird.
Der Unterschied auf einen Blick
| Merkmal | Entrümpelung | Haushaltsauflösung |
|---|---|---|
| Umfang | einzelne Räume oder Bereiche: Keller, Dachboden, Garage, ein Zimmer | der komplette Haushalt inklusive Nebenräumen |
| Anlass | Platz schaffen, Sanierung, Messie-Wohnung, Gewerbeobjekt | Umzug ins Heim, Wohnungsaufgabe, Erbfall, Verkauf der Immobilie |
| Wertanrechnung | möglich, aber begrenzt: es wird nur das gefunden, was in diesem Bereich liegt | zentral: der gesamte Hausrat wird gemeinsam aufgenommen und bewertet |
| Besenreine Übergabe | für den geräumten Bereich | für das gesamte Objekt, auf Wunsch mit Renovierungsarbeiten |
| Wer beauftragt | meist die Bewohner selbst | Angehörige, Erben, Betreuer, Vermieter oder Eigentümer |
Wann spricht man von einer Entrümpelung?
Immer dann, wenn ein abgegrenzter Bereich leer werden soll und die Wohnung weiter bewohnt bleibt. Der Dachboden quillt über, die Garage ist seit Jahren voll, im Keller stapelt sich, was niemand mehr braucht.
Wir räumen den Bereich, demontieren, was demontiert werden muss, und entsorgen sortenrein und ordnungsgemäß. Auch Tapeten, Teppiche, Holzdecken und Laminat kommen auf Wunsch raus. Sie müssen nichts vorbereiten und nichts schwer heben. Was noch verwertbar ist, kaufen wir vorher an, das senkt die Kosten der Entrümpelung direkt.
Wann ist es eine Haushaltsauflösung?
Wenn der Haushalt als Ganzes verschwindet. Das ist fast nie eine reine Räumungsfrage, sondern eine Bewertungsfrage: In einem über Jahrzehnte gewachsenen Haushalt steckt das Inventar mehrerer Generationen.
Deshalb nehmen wir bei einer Haushaltsauflösung den gesamten Bestand gemeinsam mit Ihnen auf, Zimmer für Zimmer, inklusive Dachboden, Keller und Garage. Erst danach wird geräumt. Bei werthaltigem Inventar lässt sich ein großer Teil der Kosten gegenrechnen, in manchen Fällen wird die Auflösung dadurch kostenneutral.
Drei typische Fälle
- Der Keller soll leer werden, die Wohnung bleibt bewohnt. Das ist eine Entrümpelung. Umfang und Preis stehen nach der Besichtigung fest, der Rest ist Handwerk.
- Die Eltern ziehen ins Betreute Wohnen, die Wohnung wird aufgegeben. Das ist eine Haushaltsauflösung. Hier lohnt sich der genaue Blick auf das Inventar besonders, weil oft niemand mehr weiß, was in den Schränken steht.
- Ein Haus wird verkauft und muss zum Notartermin leer sein. Auch das ist eine Haushaltsauflösung, nur mit festem Enddatum. Die Übergabe wird rückwärts geplant: erst der Termin, dann der Räumungstag, dann die Besichtigung.
Was in beiden Fällen gleich läuft
Bei uns immer: erst der faire Barankauf aller verwertbaren Gegenstände, dann die Räumung, dann die Entsorgung, am Ende die besenreine Übergabe.
Anders als viele Betriebe schauen wir dabei nicht nur nach Meißener Porzellan und Goldschmuck. Auch die Postkarte von 1920, die Modelleisenbahn im Karton oder die alte Werkbank nehmen wir genau unter die Lupe. Werfen Sie deshalb nichts weg, bevor wir es gesehen haben. Das ist der häufigste vermeidbare Fehler, und er kostet bares Geld.
Und wenn das Objekt danach renoviert werden muss?
Dann übernehmen wir das auf Wunsch gleich mit. Zur besenreinen Übergabe gehören bei uns auf Wunsch auch das Entfernen von Tapeten, Teppichen, Holzdecken und Laminat sowie kleinere Arbeiten. Was wir nicht selbst machen, sagen wir Ihnen offen, dafür holen wir einen Fachbetrieb dazu.